Wer sich die Fotografie als Hobby ausgesucht hat der weiß, dass dies eine kostspielige Angelegenheit ist. Zuerst hat man eigentlich immer eine DSLR mit Kitobjektiv, da diese Kombi meist als Paket angeboten wird. Irgendwann stellt man fest, dass man für gewisse Aufnahmen Zubehör benötigt, wie ein Stativ, Filter, eine Tasche und irgendwann entdeckt man diverse Objektive für bestimmte Gegebenheiten.

Heute gehe ich auf den Bereich der Makrofotografie ein. Ich habe sehr lange mit meiner Canon EOS 450D und dem Kit Objektiv fotografiert und war immer sehr zufrieden. Vor allem von dem Tiefenschärfenbereich war ich begeistert. Irgendwann wollte ich Blüten künstlerisch fotografieren und stellte fest, es funktioniert nicht, ich kann nicht nah genug ran!

Makroobjektive (Maßstab 1:1) sind verdammt teuer, das konnte/kann ich mir nicht leisten. Eines Tages stieß ich auf die Nahlinsen gestoßen. Man bekommt 4 Linsen, die man entweder einzeln oder alle zusammen auf das Objektiv seiner Kamera schrauben kann.

Warum sind es vier Linsen? Es gibt sie in verschiedenen Stärken/Dioptrien: +1 dpt, +2 dpt, +4 dpt und Makro + 10 dpt. Je mehr Dioptrien, desto näher kann man an das Objekt heran gehen, da die Brennweite verkürzt wird.

Die Linsen sind echt super praktisch, anstatt eines zusätzlichen Objektivs, das Platz weg nimmt und zusätzlich wiegt, kann man sich die Linsen quasi in die Handtasche oder Jackentasche stecken.

 

Hier seht ihr Beispielsbilder und die Unterschiede der Linsen

 

ohne Linsen, also nur mit dem Kit Objektiv fotografiert mit 55mm Brennweite

annawargamacroohne

 

+1 dpt

annawarga1

 

+2 dpt

annawarga2

 

+4 dpt

annawarga3

Macro +10 dpt

annawarga4

 

Und so sieht die Kamera aus, wenn alle Linsen auf das Objektiv geschraubt wurden

annawargamacro1

 

annawargamacro2

 

annawargamacro4

 

annawargamacro3

Das Beitragsbild habe ich übrigens auch mit den Nahlinsen aufgenommen 🙂

 

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2 Gedanken zu „Makroaufnahmen mit dem Kitobjektiv

  1. Oh, wie cool! Seit heute habe ich überraschenderweise auch ein paar Nahlinsen bekommen und da hilft mir dein Beitrag echt etwas mit dem Überblick. Da bekomme ich dann doch noch mehr Lust, mal was Digitales in die Hand zu nehmen. 🙂

    1. Hi Lizzy,
      das ist ja super 🙂 Ich finde die Nahlinsen sind eine super Alternative zum Makroobjektiv, gerade wenn man solche Aufnahmen eher selten macht. Viel Spaß beim Ausprobieren 🙂

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