Heute wird es nostalgisch <3

Dass die Fotografie meine größte Leidenschaft ist, ist ja kein Geheimnis. Und dass ich alte Dinge aus vergangenen Zeiten liebe und schon immer versuche diese Stücke zu erhalten, ist ein weiterer Teil von mir. Wir haben z.B. zu Hause ein Wählscheibentelefon in Benutzung. Viele haben heutzutage gar keinen Festnetzanschluss mehr, sondern nur noch ihr Handy.

Mit 16 habe ich mein Taschengeld für einen Plattenspieler zusammengespart. Mein Vater war fassungslos 😀

Naja… und natürlich habe ich einige analoge Kameras, von denen einige aber leider nicht mehr zu gebrauchen sind.

Das hier soll aber kein Beitrag über mein Messieverhalten werden 😉

Es ist in der Fotografie nämlich mehr als nur eine Schwärmerei oder ein Faible für Vintageinterior. Mir geht es darum, ALLES zu verstehen. Wie funktioniert das Fotografieren, das Entwickeln und und und.

Heute will ich euch zeigen, was man so anstellen kann, in der Dunkelkammer. Ich lasse meine Filme zur Zeit bei Mein Film Lab entwickeln. Wenn ich mal wieder mehr Zeit habe, möchte ich diesen Part aber gerne selbst übernehmen.

Nun geht es aber los:

Ich hatte noch einen Diafilm rumfliegen und da ich nichts mit Dias anfangen kann (ich will mir die Bilder nicht jedes Mal über einen Diaprojektor ansehen) habe ich mich dazu entschlossen, den Film crossen zu lassen.

Das bedeutet, dass man den Diafilm in dem falschen Entwickler entwickelt. Nämlich in dem für Farbnegativfilme.

Warum macht man das? Tja, das ist das Coole! Je nach Film entstehen andere Farbverschiebungen. Fertigt man von dem entwickelten Film Abzüge an, wirken diese knallig, bunt und unwirklich. Der Kontrast ist erhöht und auch das Korn ist sehr ausgeprägt. Viele Fotografen verwenden diese Methode als Stilmittel. Bei meinem Diafilm handelt es sich um den AgfaPhoto CT 100 Precisa (den gibt es nämlich noch bei dm zu kaufen).

Crosst man diesen Film, wird alles sehr gelb oder grünstichig. Alles was weiß war, sieht sehr gelb aus und alles was gelblich/orange war wird ziemlich grün.

 

4 Gedanken zu „Crossentwicklung- ein analoger Ausflug

  1. Woow, was für tolle Fotos! Den Precisa möchte ich auch mal ausprobieren, weil ich von seinen schrägen Blau/Grün-Werten gehört habe und deine Ergebnisse gefallen mir richtig gut.

    1. Hey Lizzy,
      oh vielen Dank, schön dass sie dir gefallen 🙂 Ja ich liebe diesen Look total. Mal gucken welchen Diafilm ich beim nächsten Mal teste 🙂

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